Obwaldner Mundartwörterbuch von Karl Imfeld

neue, überarbeitete Auflage, 784 Seiten, Hardcover, fadengeheftet. Preis: Fr. 56.00

 

Das Obwaldner Mundartwörterbuch widerspiegelt das Denken, das Empfinden und die Kultur der im Kanton Obwalden lebenden Menschen. Karl Imfeld hat über 30 Jahre Wörter gesammelt. Die inzwischen vergriffene Fassung präsentierte sich als kompaktes Wörterbuch des Hauptdialektes im Sarnertal. Das Sonderwortgut von Engelberg und Lungern war je in einem separaten Teil angefügt.
In der Neubearbeitung sind Engelberg und Lungern im Gesamtalphabet eingereiht. «Der grosse Wert dieser Neubearbeitung ergibt sich aus der eindrücklichen Korpuserweiterung, die auch den jüngeren Obwaldner Wortschatz berücksichtigt. So ist eine Wörtersammlung von hervorragender philologischer Qualität entstanden, die jedoch die Lesbarkeit durch ein interessiertes Laienpublikum nie aus den Augen verliert», schreibt Hans-Peter Schifferle, vormaliger Chefredaktor des «Schweizerischen Idiotikons». 


Horizont 13 von Leonor Gnos

104 Seiten, Hardcover, fadengeheftet. Preis: Fr. 22.00

 

Leonor Gnos lebt seit Jahren in Frankreich. Aber sie schreibt noch heute über ihre Herkunft – Amsteg:  «Amsteg im Kanton Uri mein Dorf an der Reuss / fast dem Bristenstock entsprungen dem Berg / in der Vertikale einer Pyramide im steigenden / Licht erscheinen Wälder Lawinentäler Felsen / Spalten die Spitze die in den Himmel wächst /… / am Hügel der Ruine ‹Zwing Uri› mein einstiges/einziges Elternhaus Geranien geschmückte Balkone / die Terrassengärten das Ranken der Rebstöcke…». Leonor Gnos, 82-jährig, findet in diesem Gedicht ihren ganz eigenen Ton. Er klingt weiter und weiter durchs Buch, sie schreibt satzzeichenlos, rhythmisch, die Sprache zu Einfachheit geschliffen, und sie wagt es immer wieder, ihre Welt zu verdichten. Man staunt über den feinen Sinn beim Finden der Wörter, etwa bei der Textstelle «einstiges / einziges Elternhaus».   > Thomas Bolli


Die Verführerin von Heidy Gasser

176 Seiten, Hardcover, fadengeheftet. Preis: Fr. 36.00

 

«Ein Koffer voller Liebesbriefe fand vor einigen Jahren zu mir“, erzählt Heidy Gasser. „Die beiden Frauen, die ihn zu mir brachten, baten mich darum, daraus ein Buch zu machen. Denn die Briefe erzählten die Geschichte ihrer Mutter, die ein Leben lang auf der Suche nach der einzig grossen Liebe war. Sie liess sich nicht entmutigen, suchte, fand, verlor, suchte weiter. Es waren Briefe, die mir eine Gänsehaut verursachten, so berührend waren sie. Sie erzählen von verbotener Liebe, von Sehnsucht und Wut, auch von Trauer.
Ein verwirrendes Leben breitete sich vor mir aus. Ich suchte, verknüpfte, verband die Geschichten der Töchter mit jenen der Mutter.» 

Von der in Lungern lebenden Autorin erschienen zahlreiche Frauenbiografien und Lebensgeschichten u. a. die erfolgreiche Trilogie über ihre Mutter: «Saure Suppe», «Das Mägdli», «Schwarze Röcke trag ich nicht».


gredi üüfe von Hanspeter Müller-Drossaart 

Buch mit CD, 128 Seiten, Hardcover, fadengeheftet. Preis: Fr. 36.00

 

«gredi üüfe» meint Direktheit, Himmelwärts steigend oder steht für die steil aufragenden Berge und Felswände im Kanton Uri.

 

«Hanspeter Müller-Drossaart ist heute eine der markantesten Stimmen unter den
Mund­art­­lyrikern der Schweiz. Man liest ihn mit hohem Vergnügen und stellt auf einmal fest, dass man über ein paar Zeilen in ein langes Nachdenken geraten ist. Sein unbändiger Witz ist die Kehrseite einer schwermütigen Weisheit.»
>  Peter von Matt, Langjähriger Professor für Neuere Deutsche Literatur,
Germanist und Schriftsteller


Geister, Bann und Herrgottswinkel 

von Hanspeter Niederberger und Christof Hirtler

240 Seiten, Hardcover, fadengeheftet, 200 Abbildungen. Preis: Fr. 50.00

 

Das Buch «Geister, Bann und Herrgottswinkel» bezeichnete Hanspeter Niederberger (1952–2000) als «ein fotografisches Geschichtenbuch über die Magie unserer Vorfahren».  Ausgehend von Fotografien magischer Gegenstände und einer Einleitung, erhalten Leserinnen und Leser einen umfassenden Überblick zu verschiedenen Themen der Volksmagie wie Zauberbücher, das Toggeli, das Geisterhaus, die Alraune, persönliche Schutzmittel usw. Den Fotos und Erklärungen folgen jeweils die dazugehörenden Sagen, Erzählungen und Geschichten, die Hanspeter Niederberger selber aufgenommen oder aus unzähligen Büchern zusammengestellt hat.


Hirt, Tinner und Fugibootschä

von Christof Hirtler

496 Seiten, Hardcover, fadengeheftet, 277 Abbildungen. Preis: Fr. 56.00

 

Hirt, Tinner und Fugibootschä hiessen die Alpknechte, die mit dem Senn auf Urner Genossenschaftsalpen arbeiteten.

Der Tinner (Diener) war der Mitarbeiter des Senns, der Fugibootschä (Zentrifugen-Bub) der Handlanger. Die Verantwortung für die Tiere übernahmen der Hirt und der Zuhirt.

Urner Bergbäuerinnen und Älpler blicken zurück bis in die 1930er-Jahre. Sie erzählen von ihrem Alltag, von Bergamasker Heuern und Geissbuben, von Handarbeit und Selbstversorgung und vom Überleben in den Bergen.


zittrigi fäkke von Hanspeter Müller-Drossaart 

Buch mit CD, 128 Seiten, Hardcover, fadengeheftet. Ausverkauft.

 

«Mir scheint, unsere globale Sehnsucht, immer und überall die Welt als Ganzes bei sich zu haben, fördert auf der Kehrseite das Gefühl von fehlender Verantwortung, von Heimatlosigkeit. Wir sollten den Boden, den seelischen wie den physischen kennen, wo wir die ersten Schritte gemacht haben, wo wir laufen lernten. Wenn wir Dialekte hören, sprechen, erinnern uns die Klänge an unsere eigenen Orte, führen uns in konkrete Lebensräume, deren wir uns für zugehörig fühlen oder die uns Wohlbefinden und Geborgenheit ahnen lassen.»  Hanspeter Müller-Drossaart

 


Urnerboden von Christof Hirtler

352 Seiten, Hardcover, fadengeheftet. Preis: Fr. 40.00

 

Der Urnerboden ist die grösste Kuhalp der Schweiz. Über 1200 Kühe werden gesömmert und 1,5 Millionen Tonnen Milch verarbeitet. 33 Älplerinnen, Älpler und Urnerbödeler erzählen von ihrem Alltag im Schächental und auf dem Urnerboden von früher und heute; vom Arbeiten und Zusammensein, von ihren Tieren und von langen Wintern.
Dieses Buch spürt der Kultur der Alpwirtschaft auf dem Urnerboden nach – einer Kultur der kleinen, alltäglichen Handlungen, der Werte und Regeln, die von Generation zu
Gene­ration weitergegeben werden und das Wirtschaften und Zusam­men­leben prägen.